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Samstag, 17. November 2012

Kein Review zu Walking Dead Episode 4

Ich habe gerade keine Zeit bzw Lust, mich angemessen auf die neueste Episode des Spiels einzulassen, eine Review kommt später mal.

Samstag, 1. September 2012

Review: Walking Dead Episode 3

Ich habe - nach einem "Problem" (s.u.) Episode 3 zu Walking Dead durchgespielt, hier mein Review und Eindrücke dazu. Da der Spielspaß sehr durch die Handlung und Momente abhängt, werde ich versuchen, es möglichst spoilerfrei zu halten.
Auf einen Trailer verzichte ich hier an der Stelle, da die offiziellen zuviel von der Handlung vorwegnehmen.
Geschichte. Die dritte Episode setzt nahtlos die Handlung weiter fort und beginnt damit, daß jemand offenbar Lebensmittel stiehlt. Lilly beauftragt Lee, da Untersuchungen einzuläuten und da wäre auch noch Kennys Streben, das Motel zu verlassen, um zu seinen Hausboot zu fahren, damit sie auf dem Wasser in Sicherheit sind. Die latenten Spannungen zwischen Lily und Kenny scheinen dabei zu eskalieren.

Technik. Das Spiel fügt das weitere Kapitel nahtlos in die Spielinstallation ein, allerdings sollte man vorher eine Backup der Spielstände machen. Diese befinden sich im Dokumenteordner unter Telltale Games\The.Walking.Dead.

An manchen Stellen waren mir wirklich zuviele Glaswände und auch zuwenig Objekte zum Untersuchen da, aber wenn man die schon mehrere Spiele von Telltale gespielt hat, ist das leider deren Standard. Geschichten können sie allerdings erzählen, das ist deren Retter.

Ein weiteres Problem betrifft eine Actionsequenz spät in der Episode, wo man unter Zeitdruck ein Objekt anvisieren muss und dann mit der Maus scrollen sollte, damit man es aufnimmt. Hier hätte ich mir wirklich ein "Überspringen" gewünscht. Die Lösung ist relativ simpel: einfach sofort zurückgehen und dabei den Mauscursor auf das Objekt richten. Sobald das zweite Symbol erscheint, sofort Scrollrad drehen und linke Maustaste drücken.

Meinung. Bislang die beste Episode der Serie, man wird auch nach einem plätschernden Anfang schnell in das Beziehungsgeflecht reingezogen und spürt förmlich die Anspannungen und Emotionen wabern. Die Zombies treten hier etwas in den Hintergrund, auch wenn sie als Bedrohung immer präsent sind.

Das Spiel wird auch spürbar linearer und manche der "Entscheidungen" drehen sich lediglich um Varianten des Erzählstrangs, das Ergebnis bleibt annähernd gleich. Am Anfang des gesamten Spiels war das nicht so offensichtlich, aber durch die Glaswände, minimal optional anklickbaren Sachen und die mangelnde richtige Einflussnahme schält sich der Film beim "interaktiven Film" doch mehr heraus.

Fazit. Wenn man die Telltale-typischen Schwächen ignorieren kann, ist The Walking Dead: Episode 3 ddurch die dichte Atmosphäre und die geschickt eingesetzte Musik eine gute und spannende Unterhaltung für 2-3 Stunden.

Übersicht
Episode 1
Episode 2
Episode 3

Freitag, 20. Juli 2012

Review: The Walking Dead Episode 2

Ich bin gerade mit der Episode fertig und hier gibt es ein Kurzreview, Grafik und Präsentation ist die gleiche wie der erste Teil.

Geschichte. Die zweite Episode setzt direkt weiter die Geschichte fort und langsam geht der Gruppe das Essen aus, leider nicht die Streitigkeiten. Als Lee und Mark im Wald nach Essen jagen gehen, stolpern sie über einen Lehrer in einer Bärenfalle mit zwei Schüler. Danach kommt jemand von einer nahegelegenen Farm vorbei, der etwas Benzin für seine Generatoren braucht. Dieser lädt die Gruppe zum Essen ein, was diese nur zu gerne annehmen. Aber nicht alles ist so, wie es auf den Bauernhof zu sein scheint.

Meinung. Die Geschichte wird spannend weitergeführt, nur gibt es leichten Abzug weil bei einer Actionsequenz nicht ganz klar war, was gedrückt oder angeklickt werden soll. Das hat auch einige Tode verschuldet.

Ausserdem ist mir aufgefallen, daß es keine Speicherstände im üblichen Sinn gibt, es wird nur zwischendurch gespeichert, wo man dann auch "zurückspulen" kann. Etwas ärgerlich ja.

Bin auch gespannt, wie es weiter geht, nur finde ich es etwas unrealistisch, daß man nicht beginnt, nach Essen zu suchen, sondern man hängt halt herum und wartet..


Übersicht
Episode 1
Episode 2
Episode 3

Donnerstag, 19. Juli 2012

Review: The Walking Dead Episode 1

Nach dem Spielen der erste Episode von Walking Dead hab ich mich dazu genötigt gefühlt, doch ein Review zu schreiben, es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.



Allgemeines. "Walking Dead" ist neue Abenteuerspiel zum gleichnamigen Comic im Episodenformat von Telltale und setzt einen halbwegs modernen Rechner voraus und kann entweder direkt von Hersteller oder Steam bezogen werden. Man kauft das gesamte Spiel mit allen Episoden, allerdings sind noch nicht alle erschienen.

Das Spiel ist definitv nichts für Minderjährige, es geht darin recht brutal zu.

In diesem Review wird die erste Episode vorgestellt.

Geschichte. In "Walking Dead" spielt man einen Sträfling, der gerade mit einen Polizisten zu seiner Strafanstalt unterwegs ist, wo das Auto einen Passanten auf der Straße umfährt und das Auto über die Böschung kippt. Als Lee (sein Name) wieder zu sich kommt, entwickelt alles sich zu einem Alptraum, wo er von dem gestorbenen Polizisten angefallen wird und einer Zombiehorde knapp in ein Haus entkommt, wo er auf ein  junges Mädchen stösst. Gemeinsam schlagen sie sich verstört durch, um ihre Eltern zu finden...

Präsentation. Das Spiel wird in comichafter Grafik dargestellt, wobei man selber immer recht nahe an der eigenen Spielfigur ist und es den Eindruck vermitteln möchte, daß es ein Teil einer Filmserie ist. Das gelingt auch durch entsprechende Schnitte und Einrahmung des Geschehens, wie die Anzeige der Credits und auch eine Vorschau auf die nächste folgende Episode. Musik, Soundeffekte und Sprache sind ohne Fehl und Tadel.

Spiel und Steuerung. Man steuert Lee mit der Tastatur und der Maus, wobei man erstere für das Herumlaufen und Quicktime-Events (leider) nutzt und die letztere fürs Zielen und Absuchen der Hotspots benutzt. Da es nicht dezidierte Aktionssymbole oder Ähnliches wie bei traditionellen Adventures gibt, werden sämtliche Optionen am Hotspot als Symbole dargestellt, die über das Scrollen des Mausrades aktiviert werden. Meistens kann man hier das Objekt betrachten, mit den Personen sprechen oder aber auch Aktionen mit Gegenständen im Inventar auslösen. Das Inventar wird als Symbole am Rand angezeigt und meistens hat man da nur zwei bis drei Gegenstände, die auch bald benutzt werden.

Das Spiel läuft relativ linear ab und der Fokus des Spiels liegt in der Interaktion mit den anderen Überlebenden. Es gibt zwar Kombinationsaufgaben, aber diese sind eher im Hintergrund und ohne  wirklich großen Aufwand lösbar. Diese Episode habe ich nach ungefähr 2 bis 3 Stunden durchgespielt, hochgerechnet wird man mit allen Episoden ungefähr 10-12 Stunden beschäftigt sein.

Meinung."Walking Dead" ist eine solide Unterhaltung für Erwachsene, die gerne mal Zombieland aus einer direkteren Perspektive erleben wollen und dabei relativ wenig aktiveren Aufwand betreiben möchten. Telltale hat nach den Flop mit Jurassic Park wieder mehr Elemente aus Adventures in diesen interaktiven Film eingebaut und eine gute Mischung gefunden. Wer ein richtiges Adventure erwartet, ist hier falsch, so etwas wird man von der Firma leider nicht mehr erwarten können.


Kaufen? Ja, wenn man auf Zombies steht oder ein Fan der Serie ist. Andernfalls bekommt man über ein Let's Play Walking Dead das Gleiche auch umsonst.

Episode 1
Episode 2
Episode 3