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Donnerstag, 31. Januar 2013

Einkaufen bei Electronic Arts Origin

Aufgrund dieses Artikels bei RockPaperShotgun (eins meiner Lieblingsorte, wo ich mich über neue Spiele informiere) habe ich spaßeshalber bei EA Origin vorbeigeschaut, wieviel "komplette" (im Sinne von allen Erweiterungen und nicht im Grundspiel enthaltenen Teile) Spiele so kosten. Das neue SimCity ist ja wohl im Sinne der Sims als neue Cashcow geplant.

Preise sind Stand 31. Jänner 2013, die Kategorien sind analog des Onlineshops dargestellt, Battlefield 3 habe ausgelassen. Ich habe jeweils für die Spieleserie den aktuellen Teil mit allen Erweiterungen zusammengefasst und auf ganze Euro gerundet. Im Zweifel, wo ich mir nicht sicher war, was die umfangreichere Version ist, habe ich zur günstigeren Variante gegriffen.

Shooter

Crysis 3 (Hunter Edition): 60 Euro.
Medal of Honor Warfighter (Digital Deluxe): 25 Euro
Mass Effect 3 (N7 Digital Deluxe): 50 Euro
Dead Space 3 (Digital Deluxe): 50 Euro

Rollenspiel

Kingdoms of Amalur - Reckoning: 30 Euro + DLC 25 Euro = 55 Euro
Dragon Age – Origins (Ultimate Edition): 30 Euro
Dragon Age 2: 20 Euro

Strategie / Simulation


SimCity (5) (Digital Deluxe): 80 Euro
Die Sims 3: 40 Euro + 8 Erweiterungen (295 Euro) + 7 Itempacks (115 Euro) = 450 Euro

Spieleserien, die verramscht werden (C&C zb) und Sportspiele habe ich aufgrund der Übersichtlichkeit ausgelassen.

Man kann da bei SimCity nur das Gleiche wie bei den Sims 3 erwarten.

Dienstag, 29. Januar 2013

Sendezeiten im Internet ... und wieso GamersGlobal kein AdBlock mag

Eigentlich gehört das in getrennte Postings, aber da ich zum einem belustigt bin, wurde ich wieder in meiner Entscheidung bestätigt, von der Nintendo WiiU und GamersGlobal die Finger zu lassen.

Zumindest für Deutschland sollen irgendwann mal sogenannte "Sendezeiten im Internet" gelten, es gibt einen älteren Entwurf dafür. Leider haben das bereits einige Organisationen vorauseilend umgesetzt, auch Nintendo Europe, daß ihren Firmensitz in Deutschland hat. So ist es nur von 23:00 bis 03:00 in der Früh möglich, ab 18 Inhalte von deren Onlineshop abzurufen, egal ob man nicht in Deutschland lebt und egal, auf wen das Account angemeldet ist.

“Die Erfordernisse gesetzlicher Altersbeschränkungen variieren zwischen den einzelnen europäischen Ländern. Da Nintendo of Europe in Deutschland angesiedelt ist, richtet sich der Nintendo eShop nach deutschen Jugendschutzgesetzen, die somit auch für alle europäischen Märkte gelten. Nach der deutschen Gesetzgebung dürfen Inhalte ab 18 Jahren nur in der Nacht zugänglich gemacht werden. Daher ist der Zugang zu Inhalten ab 18 Jahren im Nintendo eShop begrenzt auf [USK: 22:00 UTC bis 04:00 UTC] bzw. [PEGI: 23:00 UTC bis 03:00 UTC]."
-- schnittberichte.com

In den Kommentaren zu diesen Artikel wird auch gemeint, daß sich Seiten wie GamersGlobal.de angeblich daran halten. Ich habe früher recht gerne dort mehrere Videoserien auf Youtube angesehen, die entweder eingestellt wurden oder immer länger und mit Bettelei nach Geld angereicht worden sind. Jörg Langer hat auch selber gesagt, das er mit YouTube unzufrieden ist, da er nicht entsprechend die Kommentare auf seiner Webseite sind und entsprechend unter Kontrolle haben kann.

Die Webseite selber lockt mit einen rollenspielähnlichen System, was aber letztlich auf Ausbeutung der Leser abzielt... und Besucher mit einen AdBlocker sind gar nicht gerne gesehen.


Ja, ich verwende einen AdBlocker, ganz bewusst. Nicht, um dem armen Schlucker von einem Betreiber einer Webseite um das viele Werbegeld zu bringen, sondern weil ich diese Armada von Schnüffel/Trackingcookies, den Überwachungskrams von gewissen sozialen Netzwerken (Facebook) und nervtötende Werbung rauszufiltern.

Schade, ich wollte eigentlich das mit der Sendezeit dort überprüfen, aber wenn man SO gleich empfangen wird, kann ich darauf verzichten.

Wenn jemand als Basis für sein Leben eine Webseite hat, die primär von Werbung und den beinahe kostenlosen Beiträgen von mehr oder weniger Freiwilligen basiert..... sollte nicht so herumweinen und antiquierten Geschäftsmodellen (sein GG-Abo) nachhängen. Wie wäre es mit einem Fanshop (cafepress und Konsorten) oder einen angeschlossenen Spieleshop? Oh, da ist ja auch noch so ein Deal mit Gamesload dort, aber in der Hinsicht hat sich Jörg Langer ja selber ins Knie geschossen...

Danke, es gibt genügend andere gute Webseiten, wo ich lieber mich informiere, selber eher bereit bin, Neuigkeiten beizutragen und wo nicht ständig um die Ecke eine bettelnde Hand aufgehalten wird. Da hilft nicht mal, das ich früher den Webseitenbetreiber gemocht hatte, aber er hat sich mit seinen Konzept leider selber überlebt. Aus diesem Grund gibt es auch keinen direkten Link auf seine Webseite.





Sonntag, 27. Januar 2013

World of Warcraft: Was bringt dich dazu, aufzuhören?

Der Thread "What in Lore Would Make You Quit?" im US-Storyforum hat mich zum Nachdenken gebracht. Leider kann ich dort nicht posten, deswegen hier.

Zwei Sachen würden mich dazu bringen, wegen Entwicklungen in der Spielgeschichte das Abo zu kündigen.

Elune ist eine Naaru. Nun, Velen hat beim Besuch in Darnassus angemerkt, daß Elune sehr nach einer Naaru riecht. Tyrande hat ihn dann hinauskomplimentiert, was in meinen Augen nur Recht ist. Auch wenn Elune Gemeinsamkeiten mit den Naaru hat, ist sie doch um einiges mächtiger und anders als diese. Die Göttin spricht direkt mit den Anhängern (Winterspring), sie hält ihre Hand schützend über ihren Quasiavatar (Tyrande), sie hat die Kaldorei in ihren Bild geformt. Dazu kommt noch, daß sie verschiedene Aspekte hat, die sie nicht mit den Naaru teilt, wie auch die Akzeptanz von Opfer, die Macht über das Element Wasser und sie hat auch Cenarius gezeugt.

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist, daß die Naaru ein klares Ziel haben: Völker in die Armee des Lichts rekrutieren und der Sieg über die Brennende Legion. Elune verfolgt keinerlei derartige Ziele.

Am ehesten kann ich mir vorstellen, daß sie zu den Alten Göttern zuzuordnen ist, wenn man sie unbedingt irgendwo kategorisieren will, aber sie steht in meinen Augen für sich selber.

Sylvanas wird zum neuen Oberbösewicht abgestempelt und abgeschlachtet. Ich verstehe den Hass und die Antipathie bei Sylvanas nicht, den vor allem die Allianzler ihr entgegenbringen. Sie ist durch den von Garrosh angeordneten Angriff auf Gilneas dunkler geworden und hat den Abgrund gesehen, in dem sie wohl landen wird, wenn sie nicht weiter versucht, zu überleben.

Was ist an "We are the Forsaken. We will slaughter anyone who stands in our way" nicht zu verstehen, wenn man einen nach langer Abhängigkeit sich befreit hat, täglich versucht, sich seinen Platz in der Welt zu erhalten und man nur auf Ablehnung bis offener Bekämpfung seitens der Menschen - zu denen man eigentlich gehört - gestossen hat. Irgendwann hustet man auf ein Entgegenkommen und nimmt nur noch auf sich selbst Rücksicht.

PS: Anduin Wrynn war im Spiel bereits König von Stormwind. Zumindest in Classic, habe Screenshot als Beweis.


Donnerstag, 3. Januar 2013

World of Warcraft: Die armen Spieler, die zum Ruf Farmen genötigt werden Teil 3

.. aka "Wir wollen für jeden Contentpatch, Erweiterung und Leveltreppchen einen Händler, der uns gegen Gold Ausrüstung verkauft".

Siehe auch MMO-Champion, blaue Posts weiter unten, wo ich Blizzard völlig recht gebe.

Viel mehr will ich nicht mehr dazu sagen, ausser daß ich mich langsam frage, wieso manche Leute überhaupt ein Spiel spielen wollen, wenn sie möglichst sofort "mithalten" wollen. Für ganz harte Fälle gibt es ja die Instant-Level-80 Charaktere, die einem geschenkt werden.

Die vorhandenen Mittel, die es bereits gibt und immer wieder ein wenig nachgebessert sind, sind mehr als ausreichend, schnell es alleine zu bewältigen, hochzukommen. Als Alternative würde ich auch "Freunde fragen, einem zu ziehen" bzw. "gemeinsam hochzuleveln". Entgegen Gerüchten besteht das Spiel mehr als maximale Stufe mit lila angemalten Sachen und den aktuellen Raid.

Es hat schon seinen Grund, wieso ich in World of Warcraft inzwischen sehr wenig Spaß habe, schlicht und einfach, weil die meisten Sachen zu anspruchslos geworden sind bzw. man wird dermassen von guten Sachen zugeschüttet, daß sich ein Sättigungsgefühl statt Freude über neue Ausrüstung einstellt. Wie im letzten Artikel gesagt, ist der Bauernhof und vor allem - das recht gut gelungene - PetBattle Füllmaterial bis zum nächsten Patch.

Bis März läuft ja mein Abo (Jahrespass) noch, danach werde ich mir überlegen, ob mir das noch wert ist, da in meiner gut gefüllten Spielebibliothek sich dermassen viel Sachen angesammelt haben und um Aufmerksamkeit buhlen. In World of Warcraft möchte ich auf jeden Fall noch die Hordeseite der Dinge ausspielen.

Welche Änderungen im Spiel würde ich sehr begrüssen, die ein spielen sehr attraktiver machen würden  (die leider nicht gemacht werden):

Raid / Instanzen / Gruppen:
- Trennung der ID von 10 / 25
- Anhebung des Schwierigkeitgrades der heroischen Instanzen auf das Niveau der Challenges (entspricht ungefähr Classic-Niveau).
- automatische Anhebung der Schwierigkeit und Anpassung der Instanzen, wenn Spieler mit Erbstücken reingehen bzw mit Spielern, die ausserhalb der Stufenweite des Dungeons sind.
- das neue Taggingsystem (wo jeder in eine unsichtbare Raidgruppe gesteckt wird) mit Bedacht ausweiten, wobei man mindestens 10-20% beitragen muss (auch indirekt über Heilen).

Charakter
- Aufhebung der Harmonisierung der Klassen, damit diese wieder mehr ihre individuellen Berechtigungen bekommen

- Neugestaltung der Talente, so wie es in der Alpha war (aus einem klassenspezifischen Pool Skills frei aussuchen können und Punkte setzen), dabei sind Waffenklassen und Rüstungen auch wählbare Talente. Es gibt auch negative Talente, wo man dafür Punkte erhält und diese wirken sich auch spürbar aus.


PVE / PVP
- getrennter Regelsatz für PVP / PVE
- PVP Regeln gelten automatisch in umkämpften Zonen
- umkämpfte Zonen gelten durch Eroberung von Kontrollpunkten eine gewisse Zeit einer Fraktion zugehörig. Falls eine Zone zu lange (Tagesschnitt) einer Fraktion zugehörig ist, kommen immer stärkere Wellen an NPCs der gegnerischen Fraktion, die nichts an Ehre, Gold und Items wert sind und solange angreifen bzw. besetzen versuchen, bis das die Zone wieder umkämpft ist.
- in einer besetzten Zone fliegen NPCs rum, die gegnerische Spieler aktiv verfolgen und zum abmounten zwingen, wenn sie über einen Punkt kreisen.
- in jeder Zone spawnt ein "Fraktionsboss", der neben den reinen Flaggen auch getötet werden muss, hat passende Bosslevel der Zone. Spieler mit höheren Level machen auf ihn entsprechend weniger Schaden und diese erhalten auch von ihm angepassten Schaden (prozentual pro Schlag zb).
- um das Ganze attraktiver zu machen, gibts entsprechende Erfolge.

Zonen
- CRZ sollte besser justiert werden, wenn man PVP geflaggt ist, soll es unmöglich sein, die Phase der Zone (ich hoffe, ich drücke mich klar aus) zu wechseln.








Mittwoch, 2. Januar 2013

World of Warcraft: Eine vorzeitige Retrosperspektive auf Mists of Pandaria

Viel Neues gibt es in World of Warcraft bei mir nicht, ein kleiner Rückblick auf die neue Erweiterung, Mists of Pandaria. Achtung, daß wird wieder eine Textwüste.

Es wurde kurz vor Release auch wirklich Zeit, daß etwas Neues kommt und das hat Blizzard auch gebracht, leider mit vielen Wermutstropfen, die sich unterm Strich durch "weitergehende Vereinfachung und der Preis für die Zugeständnisse zur Relevanzerhaltung" zusammenfassen lassen.

Meine damaligen Prognosen, die ich nach Ansehen des Promotrailers für Mists of Pandaria gestellt habe, sind zu einem großen Teil eingetreten. Meine Prognose im Gildenforum hatte damals folgende Punkte umfasst:

1. Erweiterung ist zum größten Teil Beschäftigungstherapie und ein "Füller", um die Lebenszeit des Spiels künstlich zu verlängern.

Diese Prognose ist nur teilweise eingetreten, da Blizzard es geschickter als früher verstanden hat, die Spieler durch PetBattle, tägliche Quests und einfacheren Zugang zum Raid (LFR) ans Spiel zu binden und so frische Karotten vor den Nasen der Spielerschaft zu hängen. Soweit stimmt meine Prognose.


Was ich allerdings nicht wissen konnte, war die scheibchenweise Freischaltung der Storyquests, die einem länger an der Stange gehalten hat und was ich von der Entwicklung dieser halte, ist jetzt hier nicht das Thema.

Dennoch, nachdem der Bauernhof ganz ausgespielt worden ist, die Storyfraktion auf ehrfürchtig ist (weil man nur mit bestimmten Ruf jeweils ein zwei Storyquests erhält) und gegebenfalls.

 2. Durch die weiter geteilte ID für 10er / 25er Raid stirbt der 25er Raid.

Eingetreten, es hat auf Madmortem anfangs wirklich so ausgesehen und selbst zum Zeitpunkt des Schreibens gibt es fraktionsübergreifend 5 "grosse" Raidgilden, die einen 25er stemmen, wobei diese aber auch 10er gehen, wenn nicht genug Leute zusammenkommen.

 3. Das neue Talentsystem ist eine Kopie des Systems von Diablo 3, umgemünzt auf World of Warcraft

Es sind Spuren von Diablo 3 vorhanden, was die Talente betrifft, wie ein paar Talente vom Jäger (= Dämonenjäger, Diablo) und Mönch. Ansonsten gibt es Variationen im Spiel, allerdings fühlt es sich inzwischen so an, als würde man neben der Spezialisierung einige Gimmicks haben, die situationsbezogen sind.

4. PetBattle wird ein Erfolg werden

Eingetreten, es ist auch die langfristige Beschäftigung, die besonders dem Sammeltrieb anspricht und sehr viele Leute nachgehen.

5. Bauernhof wird ein Abklatsch von FarmVille und floppen

Nicht eingetreten, da der Bauernhof mehr Harvest Moon als Vorbild hatte und ein paar Unsitten übernommen hat. Es nervt nach wie vor, daß soviel Unkraut und Gezücht beim Ernten UND beim Pflanzen rauskommt, daß es fast nicht mehr lustig ist.

Allerdings entspannt der Bauernhof unheimlich und dann ist er die Abplackerei wert (solange man nicht 3 oder 4 davon hat..)

6. durch Homogenisierung der Klassen verlieren Heildruiden ihre Existenzberechtigung

Heildruiden findet man praktisch nicht mehr in freier Wildbahn vor, diese sind faktisch tot, da man ohne Gruppe dort es ewig bis morgen dauert, Monster umpusten zu können. Der Großteil dieser Druiden liegt entweder im smaragdgrünen Traum oder haben auf Feralkatze bzw Eule umgeskillt.

Ihre Heilertätigkeit gehen sie nur noch in streng abgegrenzten Gebieten (aka Instanz, Battleground) nach. Dort sind sie jedenfalls oft auch eher unerwünscht, weil ihre speziellen Fähigkeiten inklusive Battlerez von anderen Klassen ebenfalls abgedeckt wird.

7. Mönche sind Todesritter 2.0.

Ich kann Mönche noch weniger leiden als Todesritter. Wenn ihr das nicht glauben möchtet, geht mal während des Levelns in Instanzen (und das mehr als einmal).


Nun, wie seht ihr das so?

Donnerstag, 13. Dezember 2012

World of Warcraft: Die armen Spieler, die zum Ruf Farmen genötigt werden Teil 2

Leome hat einen zweiten Teil zu dieser Grundsatzdiskussion geschrieben und kann ihr nur zustimmen. Es wird einem im Vergleich zu früher (und damit meine ich NICHT Cataclysm oder Wrath, sondern Classic und Burning Crusade) sehr leicht gemacht, an Ausrüstung zu gelangen.

Der Gnomenmagier Credulon (Server Thrall) beschreibt es im deutschen Forum sehr schön und blumig, anbei noch das Ganze im Volltext, da die Blizzardforen dazu neigen, ältere Sachen zu "verlieren".

Also grundsätzlich fände ich es nicht verkehrt eine Möglichkeit zu haben die Twinks schneller im ruf steigen zu lassen, z.b. ein accountgebundener wappenrock den man erst ab Exalted erwerben kann der Dungeonruf oder erhöhter Dailyruf gibt.

Für die Mains sollte es NICHT möglich sein, und das aus einem einzigen, ganz einfachen Grund: Die Leute die sich darüber aufregen daß sie am Anfang viel zu langsam vorankommen sind historisch betrachtet genau dieselben Leute die nach 4 monaten mega-mimimi posts machen daß der viel zu einfache und langweilige Content schon vorbei ist und sie nun nichts mehr zu tun haben.

Getrwu dem Motto: Ich poste "Ich bin faul und komme nicht so schnell voran wie Leute die das spiel aktiv spielen, schiebt mir jetzt endlich was in den !@#$%!" um danach "Jetzt habt ihr mir alles in den ^-*!@ geschoben, was für ein langweiliges Spiel!" posten zu können.

Und die Ironie ist daß wir verglichen mit BC schon seit 5 Jahren alles schon mit nachdruck in den #$%^- geschoben bekommt. Jeder. Von vanilla ganz zu schweigen. Diese Leute wären zu Classiczeiten nut mit allergrößter mühe an D-0 gekommen, ganz zu schweigen von T-1+... aber jeder will eben Heute das beste Equip vom Server haben und nen *!@#$%^ dafür tun, quasi "Oh, ich logg mich die woche mal nur ne stunde ein und lauf 2x Lfr, da gibt`s schon epics für."  Und das auch noch für jeden noch so guffeligen Twink.

Diese Dünnbrettbohrer wollen aber dafür genau dasselbe equip und denselben Progress wie Echte Raider haben, die Leute die sich 8+ Stunden am TAG damit auseinandersetzen ihren Char zu optimieren und Fortschritte im Spiel zu erarbeiten.   Und sie können oder wollen eben nicht verstehen wieso die Leute die das spiel tatsächlich spielen anstatt nur einen gültigen account zu haben dafür mit Spielfortschritt belohnt werden.

Es gilt eben immernoch der alte Leitsatz: Wer nix schafft ist nichts und wird auch nie was werden. Zwar schon so stark abgeschwächt daß sie in einer Echten welt schon lange als Diskriminierung, Unlauterer Vorteil oder gar Mobbing gelten würde, aber sie ist eben noch da. Und das ist gut so.

Und nur so nebenbei, persönliche meinung: Wer den Titel "the Insane /der Wahnsinnige" trägt  und sich dann über den Zeitaufwand von DAILIES aufregt muss eine derart verschobene Wahrnehmung haben daß man schon überlegen müßte in SW+ OG vollwertig ausgebaute Seelenklempnereien einzubauen und diese Leute auf 3 Jahre Therapie und Resozialsierung zu verdonnern.  Und nein, da gibts dann keine "Epixx" für.

Und bevor das H4 Geflame losgeht: Ich arbeite vollzeit UND nehme noch an einer Beruflichen Fortbildung teil.  Im Rl gilt der oben Erwähnte Leitsatz nämlich noch in voller Härte.

Abschließend sei noch anzumerken daß auch ich das momentane System von Ruf UND Punkte um an TP items zu kommen nicht ganz i.O finde... aber da man sie schon auf Respektvoll oder z.t. meine ich Wohlwollend bekommt ist das eigentlich ein Joke sich darüber aufzuregen. Auf Exalted gibt's nur Rezepte, Röcke und Mounts, die für den eigentlichen Progress vollkommen uninteressant sind.

Sorry, aber es wird einem wirklich viel geschenkt. Ich habe mit Furianna auch lockerflockig den Ruf bei der Operation Schildwall von respektvoll auf ehrfürchtig innerhalb von nicht einer Woche gehabt (21000 Rufpunkte). Dazu lief neben den Menschenbonus noch der doppelte Rufbonus und ohne den wären es eben zwei Wochen gewesen, was immer noch akzeptabel wäre.

Bitte geht Guild Wars 1 spielen, da darf man einen Stufe 20 (maximale Stufe) Charakter mit guter Ausrüstung direkt bei der Charaktererstellung machen, wenn ihr gleich instant im "Endgame" sein wollt. Das böse Blizzard will einem ja nur foltern, quälen und einem wertvolle Lebenszeit aussaugen, weil man nicht sofort so etwas machen darf.

Das Verhalten, was viele Spieler in dieser Hinsicht an den Tag legen, grenzt schon an behandlungsbedürftiger krankhafter Sucht, Geltungsbedarf und mangelnder Maß und Ziel. Abschließend kann man sich ja auch ein hübsches Video von WoWCrendor ansehen, wo er Leute auf der Straße bezüglich soziale Netzwerke (u.a. auch WoW) interviewt.




Dienstag, 13. November 2012

Meinung: Ruf farmen wird überbewertet

Stein des Anstoßes waren zwei Sachen, zum einen ein Tim riwjut: World of Warcraft - Mists of Pandaria und die Vorbereitung von meiner Hexe auf den LFR. Hinzu kommt noch, daß man auf Youtube keine Kommentare mehr schreiben darf, wenn man sich weigert, sich mit Google+ zu verbinden.

Unser gutelaunetim hat Mists of Pandaria vorgestellt, allerdings ist er wie viele andere Leute in die Falle gelaufen, daß kein Weg um das Ruf farmen herum ist, was definitiv nicht richtig ist, wenn man als Ziel Raid oder LFR hat.

Als Schnellreferenz kann man sich meine Aufstellung der Itemlevel heranziehen, wo es was zu holen gibt. Generell sollte man neben den Questen auch alle blauen 450er Belohnungen aus dem Klaxxiland bzw Townlong holen, dann ist man mit 90 mehr oder weniger automatisch dazu in der Lage, eine heroische Instanz zu betreten. Genauso ist die Einführungsquestreihe für den Goldenen Lotus wichtig.

Darauf aufbauend, eröffnen sich folgende Quellen, die alle nichts mit Daily Quests zu tun haben:
- heroische Instanzen (il 463, Justice Points, Valor Points)
- die blauen S12 PVP Sachen (il 450), entweder selber bauen (lassen) oder kaufen
- angesammelte Justice Points bzw Ehre (il 458 bzw il 450) eintauschen
- fehlende Questreihen in Townlong und Klaxxiland nachholen (il 450)
- Weltboss Sha (+ Galleon) (il 483,496) hier gibts alles, was in Mogu'shan Vaults droppen kann und das bessere PVP-Set
- die Berufe Inschriften, Archäologie, Juwelier, Alchemie, Ingenieur (il 450 und höher)
- Szenarien spielen

Wer beim Leveln Instanzen ignoriert hat, steht wahrscheinlich ohne Gerechtigkeitspunkte da (gibt es für das Töten von Instanzbossen), aber da ist man auch selber schuld...

Wenn alle Stricke reissen, kann man sich auch ein oder zwei il 476 Sachen bauen lassen bzw kaufen, wo man dann garantiert das Ziel 460 erreicht hat und dann den LFR betreten darf.

Bevor man wirklich daran geht, bei einer Fraktion Ruf zu erwirtschaften, sollte man sich vorher das genau ansehen, ob man wirklich deren Belohnungen braucht oder nicht.

Viel Spaß im Pandaland!

Samstag, 20. Oktober 2012

World of Warcraft: Horde post Garrosh, quo vadis?

Wie es eigentlich bereits sattsam bekannt sein sollte, wird hat Garrosh ein Ablaufdatum bekommen, aber wie wird das nach ihm aussehen? Zur Zeit wird er ja so geschrieben, daß er es sich gründlich nicht nur mit der Allianz verscherzt, sondern auch mit den anderen Fraktionen der Horde. Die Gerüchteküche brodelt schon seit längerem und die große Frage ist: "Wie soll es nach Garrosh aussehen?"

Selber wünsche ich ihm nicht den Tod, sondern, daß er "nur" abgesetzt wird und ich persönlich bezweifel, daß Go'el (aka Thrall) zurückkehrt.

Persönlich würde ich diese Gelegenheit auch nutzen, auf das Fraktionsmodell von Warcraft 3 zurückzugehen, wo die Welt in vier Hauptfraktionen aufgeteilt sind, allerdings wird wohl Blizzard eher das in Richtung "Army of Light der Naaru" drehen...

Wer soll nun Warchief der Horde werden? Hier eine Liste der Kandidaten und meine persönliche Einschätzung dazu:

Go'El / Thrall (geringe Wahrscheinlichkeit)

Halte ich für unwahrscheinlich, da er ganz auf neutral gegangen ist und sich um sein Kind und seine Frau kümmern möchte. Vielleicht wird er Fraktionsführer der Orks, aber auf Warchief wird er wohl zugunsten von Vol'Jin verzichten. In diesem Tandem wäre das denkbar.


Vol'Jin (mittelhohe Wahrscheinlichkeit)
Vol'Jin hat sich am Anfang von Cataclysm offen gegen Garrosh gestellt und ihm angekündigt, sein Henker zu werden. Seine Loyalität zur Horde ist allerdings ungebrochen, diese geht soweit, daß er auch nicht an den Welteroberungsplänen der anderen Trollvölker teilnehmen will. Er ist auch der Busenfreund von Thrall und versucht, ihn seinem Sinne zu handeln und steht bei Garrosh auch auf der Abschußliste ganz oben.

Er ist auch bei vielen die populärste Wahl, unter anderem, weil er auch ein Troll und recht besonnen ist, allerdings meinte Blizzard, daß der neue Warchief aus einer ungewöhnlichen Ecke kommt...


Baine Bloodhoof (geringe Wahrscheinlichkeit)
Der Sohne von Cairne Bloodhoof tritt für eine sehr pazifistische-passive Linie ein, der lieber erst alle friedvollen Mittel ausschöpft, bevor er zu einer Waffe greift. Er ist der Horde treu ergeben, allerdings isoliert er sich immer mehr, da ihm die Politik von Garrosh stark missfällt. Ausserdem ist er mit Anduin Wrynn befreundet, der seinem Charakter ähnelt. Falls Anduin Anführer der Allianz wird, wäre Baine ein guter Partner und beide könnten Azeroth Aussöhnung und Frieden bringen.

Baine hat wenig Zustimmung bei den Forsaken und den Blutelfen, diese beiden würden mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Horde abspringen, wenn er die Zügel in die Hand bekommt. Dazu kommt noch, daß er zu friedliebend ist, für die Richtung, die sich in die Zukunft weisst.



Sylvanas Windrunner (geringe Wahrscheinlichkeit)
Die Bansheequeen ist primär an ihren Volk (und ihr persönliches Überleben) interessiert, als die Belange in Kalimdor. Dazu kommt noch, daß die Trolle, Orks und Tauren sicher nicht sie als Anführer akzeptieren werden.

Ihr Hass auf Garrosh glüht förmlich seit der Stationierung der Kor'Kron in der Undercity und den sinnlosen Angriff auf Gilneas. Sie wird gemeinsam mit Vol'Jin Garrosh den Rest geben bzw eine Möglichkeit suchen, sich von der Horde abzuspalten, um wieder ihre volle Herrschaft entfalten zu können. Dabei wird sie wahrscheinlich die Blutelfen mitnehmen.


Rexxar (mittlere Wahrscheinlichkeit)
Rexxar soll in dem ganzen politischen Wirrungen wieder eine Rolle spielen, er wird von verschiedenen Quellen als neuer Warchief gehandelt, denkbar ist er auch als neuer Anführer der Orks.


Lor'themar Theron (geringe Wahrscheinlichkeit)
Der Anführer der Blutelfen scheint zu glauben, daß seine Zeit gekommen ist, um sein Volk innerhalb der Horde wichtiger zu machen. Es ist schwer einzuschätzen, wie er das bewerkstelligen will, vielleicht will er auch aus den Schatten von Sylvanas treten. Jedenfalls ist er an der Seite von Garrosh vor der Bombardierung von Theramore gesessen und hat nicht den Raum verlassen und eine Delegation von Blutelfen steht ebenfalls im Thronsaal von Garrosh.

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, ihn als Warchief zu sehen, daß ist einfach ... unpassend. Als Teil einer neuen Fraktion mit den Forsaken ja, aber sonst ...


Varok Saurfang (sehr geringe Wahrscheinlichkeit)
Der kriegsmüde Veteran, der auch den Verlust seines Sohnes zu beklagen hat, will eigentlich nur noch Frieden haben, auch wenn er den Krieg als probates Mittel dazu sieht. Er hatte bereits während des Kampfes gegen Arthas Differenzen mit Garrosh. Als lebende Legende könnte er allerdings gut die Rolle des Anführers der Orks machen, aber nicht den Warchief.



Draenosh Saurfang (gute Wahrscheinlichkeit)
Er ist zur Zeit tot, allerdings ist seine Leiche noch intakt (sigh). Falls sein Vater ein ultimatives Opfer mit den Wasser des Lebens für Draenosh macht, gäbe er eine gute Figur als Warchief ab. Wenn er nicht beim Wrathgate gestorben wäre, wäre er heute bereits Warchief, er war Thralls erste Wahl.


Mein Favorit? Zur Zeit Draenosh Saurfang, gefolgt von Vol'Jin. Die Goblins und Pandas habe ich aussen vor gelassen, weil beide ganz sicher nicht den Warchief stellen werden. Vielleicht als Spass Chen Stormstout als Warchief mit einen Beraterstab, den die einzelnen Fraktionsanführer stellen...

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Meinung: Spoiler...

Nachdem Leome auch etwas zu Spoiler geschrieben hatte und positiv zu dem Thema eingestellt ist, möchte ich meine Meinung nicht zurückhalten.

Ich sehe es eher so, daß ich nicht den ganzen Spaß bei einer Sache verderben möchte, sondern eher den Plot anreisse und die wesentlichen Punkte aber offen lasse, wie sich das entwickelt. Es ist nicht immer einfach, denn zum Beispiel beim Review zu Walking Dead (3. Teil) fiel es mir schwer, den Leser bezüglich der Schlüsselereignisse im Dunkeln zu lassen. Die Geschichte mit den Yak empfinde ich weniger als einen Spoiler, denn sie enthält weder etwas Relevantes zum allgemeinen Plot von World of Warcraft, noch verrät die Beschreibung des Orts, wo man es kaufen kann, etwas über die Grummles. Bei meinen hier publizierten Screenshots achte ich auch darauf, daß ich nicht zuviel verrate.

Eine andere Sache sind Hilfe und Notizen, die ich aus verschiedenen Quellen oder eigene Spielerfahrung zusammengetragen habe. Diese enthalten zu dem Thema auch die wesentlichen Details, da sie als Gedächtnisstützen gedacht sind, von denen andere interessierte Personen profitieren können.


Abschließend kann ich zur Auflockerung den Grummle-Rap "What's Your Luckydo?" auf Youtube empfehlen.

Montag, 8. Oktober 2012

Meinung: Loyalitäten und so

Ich lese gerade einen neuerlichen Thread im WoW-Forum zum Thema "Lordaeron gehört den Menschen" und komme aufgrund der Erlebnisse meiner Spielfiguren auf die Frage, zu wen meine eigenen Figuren loyal sind, aber weiter unter dazu mehr, erst mal zum Aufhänger des Artikels.

Beide Seiten mischen wieder einmal die alte Allianz von Lordaeron mit der aktuellen Allianz zusammen und sonst kommen die gleichen Argumente, auch "das Recht der Eroberung", was in meinen Augen totaler Humbug ist.

Die Faktenlage sieht so aus, daß Lordaeron durchaus im Besitz des richtigen Besitzers ist, nämlich den hingeschlachteten Menschen von Lordaeron, die erst vom Lichkönig als Zombies benutzt wurden und es geschafft haben, sich davon zu lösen.

Fakten:
- die alte Allianz von Lordaeron ist wegen Steuergeschichten und Streitigkeiten, die von Deathwing provoziert wurden, auseinandergefallen (Stichwort Alterac)
- Lordaeron wurde von der Scourge und Arthas bis auf einzelne kleinere Gebiet vollständig erobert, die Bevölkerung abgeschlachtet und als Scourge wiederbelebt.
- die Überlebenden gliedern sich in Flüchtlinge, die nach Stormwind geflohen sind, der Scharlachrote Kreuzzug (RIP) und die Argentumdämmerung.
- bis auf die verschwundene Calia Menethil, Schwester von Arthas, gibt es keine überlebende Adelige, die auf Lordaeron Anspruch erheben könnte.


So, diese ganze aufgekochte Diskussion hat da schon einiges in Erinnerung gebracht, wie es da um meine Figuren steht, da werde ich nur Ruri und ihren Clone anführen.


Meine Druidin Ruri fühlt sich mehr dem Zirkel des Cenarius als der Allianz zugehörig und sucht Möglichkeiten, Tyrande Whisperwind davon zu überzeugen, das Bündnis mit den anderen Völkern zu lösen. Ihr trollischer, junger Clone fühlt sich vor allem den Darkspear verbunden, auch wenn sie den neuen Loa im smaragdgrünen Traum faszinierend findet und Kontakte mit den Zirkel knüpft.



Montag, 3. September 2012

Meinung: Spielezeitschriften.. quo vadis?

Spielezeitschriften haben es nicht leicht im Alter des Internets, wo da man zwangsläufig ins Hintertreffen in Sachen Aktualität, Tests und Rechtfertigung für die Existenz betrifft. Zumindest geht es mir so, das ich diese primär wegen den Tests gekauft habe.

Dieses Monat feiert die GameStar ihr 15jähriges Jubiläum mit einer 130seitigen Ausgabe, schauen wir einmal uns den Inhalt an.

Das Bild an der Seite ist die Ausgabe 2012-10, das die XL-Version darstellt und zwei Vollversionen angeht. Ja, ich zerreisse die Ausgabe, wer das nicht mag, sollte nicht weiterlesen. Danke. Das Bild gehört dem IDG Verlag.

Über den Inhalt der DVD lasse ich mich nicht grossartig aus, weil - von den Vollversionen abgesehen - kann man das meiste ohnehin direkt vom Youtubekanal von Gamestar oder von deren Webseite kostenlos abrufen.

Das Heft selber hat 130 Seiten.

Interessante Seiten
Spieletests: 18 (6 + 1 Tests)
Hardwaretests: 13

Extras und Füller:
Cover, DVD-Hülle und redaktioneller Inhalt: 8 1 4 14 2 = 29
News: 6 2 = 8
Previews: 7 1 20 = 28
Freispiel: 7


Unerwünschter Inhalt:
Werbung: ca 14,5 Seiten.

Immerhin sind von 130 Seiten ungefähr 30 noch das, was es als "Fleisch" ausmacht, wobei aber auch auffällt, das der redaktionelle Inhalt dieser Ausgabe ebenso gross ist. Fairerweise muss man aber sagen, das ein Teil davon des Jubiläums gewidmet ist. Dennoch nehmen die Previews einen grossen Teil ein, wo die vorgestellten Spiele in einen möglichst positiven Licht dargestellt werden. Der Werbungsanteil ist interessanterweise noch in einem Rahmen, der erträglich ist.

Ich wünsche dennoch der GameStar ein langes Leben und es würde mich eher freuen, sich auf ihre Videospecials konzentrieren, diese interessieren mich von ihrer Portfolio noch am meisten.

Kauft ihr noch Spielezeitschriften und warum?




Freitag, 24. August 2012

Meinung: Re: Free-to-play: Die teure Zukunft

Wenn jemand nicht gerade hinter den Berg lebt, ist sicher schon einigen aufgefallen, das diese gratis (nicht nur) Browserspiele, downloadbaren Addons und Extras überhand genommen haben. Dieses Geschreibsel soll eine Art Antwort auf Kommentar "Free-to-play: Die teure Zukunft" auf 4players.de sein,

Digitale Downloads / Erweiterungen
Ich stimme zu grossen Teilen den Text von Michael Krosta zu, allerdings vergisst er in meinen Augen, das digitale Downloads neben den zusätzlichen Umsatz auch wirksam den Weiterverkauf von Spielen unterbinden oder zumindest sehr erschweren. Aus diesem Grund lehne ich solche ab und kaufe - wenn überhaupt - nur noch eventuell erscheinende Sammeleditionen dieser Spiele, die oft allerdings physikalisch nur noch aus einem Schlüssel bestehen, der wiederum an ein Account gebunden wird.... also wird das immer unattraktiver.

Diese Erweiterungen und Downloads gibt es nicht nur für PC-Spiele, sondern auch für moderne Konsolen, die dann das Spiel mit den Account schön verdongeln können. Aus diesem Grund lasse ich die Finger von solchen Sachen.

Free-to-Play
Bei diesem Thema bin ich etwas gespalten, da ich ohnehin ein langjähriges World of Warcraft Abo laufen habe und ansonsten zwei Pets gekauft habe, wovon der Panda ein Geburtstagsgeschenk an einem Freund in Deutschland gewesen ist. Beim Kel-Thuzad konnte ich damals nicht widerstehen. Ansonsten meide ich den kleinen Shop, mir sind die Artikel sich überteuert.

Spiele, die einem dazu drängen, irgendwelche Sachen zu kaufen oder die einem offensichtlich das Thema "Pay to Win" haben, lehne ich ab. Genauso wie die Sammelkartenspiele (solange ich Geld für die Karten auslegen muss), die sich die gleichen niedrigen Triebe bedienen.

Neben offensichtlichen F2P Spielen, die sich nur darum drehen, den Spieler das Geld aus der Tasche zu ziehen, habe ich einige ausprobiert, aber letztlich haben mich keine überzeugt. League of Legends ist mir zu aggressiv und Runes of Magic schaue ich in Abständen mal hinein, aber letztlich kann ich den technischen Unterbau nicht leiden. Dungeons & Dragons finde ich recht nett, aber ab einen gewissen Punkt merkt man dem Spiel an, das man besser Geld reinbuttern sollte, was ich bislang nicht gemacht habe und auch deswegen schon lange nicht mehr auf der Platte ist.

Mein Lieblingsspiel, das kostenlos spielbar ist, ist Team Fortress 2, aufgrund der stilisierten Grafik und auch die Notwendigkeit, zusammenzuarbeiten. Man bekommt dort auch in homöopathischen Mengen Gegenstände geschenkt und ich habe bislang nicht wirklich einen Nachteil bemerkt, wenn man dort keine Sachen kauft. Vielleicht nehme ich das Spiel auch weniger ernst und habe so zuviel Spass damit.

Wie haltet es ihr mit diesen Sammelkartenspielen, "Gratis"-Browserspielen, "kostenlosen" MMOs und Ballerspiele?

Donnerstag, 16. August 2012

Meinung: Wieder mal mit PS3 gespielt

Gestern habe ich mich - aufgrund grosser Langweile - wieder einmal mit meiner Sony PlayStation 3 beschäftigt und unterm Strich bin ich immer noch sehr froh, vor allem mit den PC zu spielen. Die allgemeine Meinung, ein PC wäre so kompliziert, teile ich nicht, sondern, daß das Spielen auf einer PS3 vor allem sich durch Warten auszeichnet.

Nach dem Einschalten gab es das übliche Systemupdate, sonst durfte man nicht in das PlayStation Network hinein, wo ich nach neuen Demos Ausschau hielt.  Das europäische PSN kann man übrigens vergessen, da schaue ich immer im amerikanischen, wo ich dann auch ein paar Sachen gefunden habe, wie Namco Museum Network (hust), Digger HD (!), Mega Man 9+10, Plants vs Zombies, Tetris, Super Puzzle Fighter. 2 HD und Simpsons the Arcade Game. Es gab auch eine YouTube-Anwendung, die ganz nett fürs faule Surfen ist und auf der Platte gelandet ist. Es gab da auch noch ein zwei andere ganz blöde Enttäuschungen, die ich nach der Installation gleich wieder gelöscht habe.

Die meiste Zeit hat gestern Abends dennoch das Downloaden und Installieren benötigt, so hat die Installation von Final Fantasy XIII-2 (Demo) ungefähr für 1,7 GB eine Stunde verbraucht. Das Spiel selber werde ich mir nicht kaufen, Optik ist zwar sehr nett, aber das Kampfsystem zieht sich hin bis zum Geht-Nicht-Mehr, wo auch dann mitten darin auf einmal in eine Art Zwischensequenz umgeblendet wird, wo man mit einen QuickTime-Event überrumpelt wird ("schnell, Knopf X drücken!!!"). Sowas brauche ich nicht.

Namco Museum Network ist recht nett, aber im Prinzip ein Galaga (yay), Pac Man und Xevious in einem, wo man dann in der Vollversion weitere Namco-Titel freischalten kann.

Mega Man 9 habe ich kurz angetestet, ist recht nett und sicher das Geld wert, aber werd es mir dennoch nicht kaufen.

Bei Plants vs Zombies hingegen ... da blieb mir die Spucke weg. Es ist nicht eine lieblose Konsolenportierung, sondern um das Grundspiel wurde alles runderneuert, mit schöner Oberfläche, neuen Spielmodi (unter anderem auch zwei Spieler gleichzeitig) und hübschen neuen Ideen, die ich bislang nicht gesehen habe. Ich habe noch nicht nachgeforscht, wo man es kaufen kann, aber den Titel werde ich mir definitiv für die PS3 besorgen.

Tetris ist eine gute Umsetzung des Spiels für die PS3, aber mich stört die Anzeige, wo der Klotz landen wird und auch die Vorschau der nächsten 4 (!) Blöcke. Was soll das? Musik ist schön zum hindämmern gemacht.

Super Puzzler Fighter II Turbo ist eine Demo des gleichen Puzzlers, der mir immer schon auf die Nerven ging, weil das Spiel so herumzappelt und ohne Vorwarnung nach der ersten Stufe sehr schwer wird und kann einem nicht wirklich fesseln.

Simpsons the Arcade Game ist eine 1:1 Umsetzung des Automaten, den ich früher mit Begeisterung in der Spielhalle gespielt habe, nur kommt mir das Ganze verdammt pixelig vor.... und nach dem ersten Boss war verständlicherweise in der Demo bereits Schluss. Vielleicht hole ich mir das Spiel als Budgettitel, wenn es mir mal unterkommt, aber ansonsten kann ich das - schöner - auf MAME auch spielen.

Von den Spielen abgesehen, wartet man in meinen Augen zu lange, um endlich mit den Spiel anfangen zu dürfen. Bevor das Hauptmenü des Spiels überhaupt angezeigt wird, muss natürlich erst mal die Parade der verwendeten Software ablaufen und - GANZ "wichtig" - die Alterskennzeichnung angezeigt werden. Im Falle von Digger HD finde ich das erstere besonders lächerlich, weil das eigentliche Spiel auf eine nichtscrollenden Bildschirm stattfindet, wo man sich durch die Erde buddelt, um Diamanten zu finden und Feinden auszuweichen.

Spiele mit einer Speicherfunktion setzen davor noch den Hinweis, das es noch keinen Speicherstand gibt und das Spiel einen braucht. Das muss bestätigt werden, um einen anfänglichen Spielstand zu sichern, von dem das Spiel dann lädt.... mit jeweils Bestätigung. Sowas ist doch dämlich.

Ich sollte mal meine angesammelten PS3-Spiele durchgehen, ob die doch noch alle was für mich sind und mich gegebenfalls von denen zu trennen...




Dienstag, 14. August 2012

Meinung: Trends Ladengeschäftte III

Kurz beim Einkaufen die DVD-Hülle für The Elder Scrolls V - Skyrim: Dawnguard angesehen, angefasst und festgestellt, daß da drinnen offenbar nicht mal mehr ein Medium befindet. Es war eingeschweisst und ein kurzes Heben und Wackeln hat da nicht wirklich vertrauenserweckend gewirkt, die Box war eindeutig zu leicht, als das da mehr als Luft drinnen ist.

20 Euro für etwas Plastik, ein Cover und einen Zettelchen für den Steamcode ist doch etwas arg frech...

Gekauft habe ich allerdings Captaine Morgane and the Golden Turtle, die Fortsetzung zu So Blonde. Die wurde abverkaufsreduziert und ich konnte da nicht widerstehen, besonders wenn es in den anderen Geschäften noch zum vollen Preis verkauft wurde. Leider gabs da auch kein gedrucktes Handbuch mehr dazu...

Samstag, 11. August 2012

Meine wichtigsten Spiele

Im Internet gibt es haufenweise "Top 10 von Irgendwas" und ich bin eigentlich weniger ein Freund dieser, da meistens man bereits weiss, welche Titel erscheinen werden, besonders wenn es sich um die Top 10 Nintendo Spiele (als Beispiel) handelt. Da sind sicher Mario, Metroid, Zelda, Pokémon in einer Variante dabei, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Final Fantasy, Mega Man oder Castlevania.

Es ist immer wieder faszinierend, wie viele Leute einen gleichen Kanon von Spielen mögen, was das Ganze etwas langweilig macht. Ich war zwar während der Hochzeit der klassischen Konsolen im richtigen Alter, aber bis auf einen Gameboy hatte ich eigentlich nichts, deswegen sieht das bei mir etwas anders aus. Dazu kommt noch, daß ich lieber am PC gebastelt und gespielt habe und selbst da teile ich nicht wirklich den Massengeschmack.

In der folgenden Liste sind jene aufgereiht, die eine besondere Bedeutung für mich haben und mich sehr bewegt haben:

Sid Meier's Alpha Centauri (+ Alien Crossfire) (1999)
Das Strategiespiel ist die logische Fortsetzung von Civilization 2, wo sieben Fraktionen (Grundspiel) sich ideologisch gegenüberstehen. Es hat ein 3D-Terrain und die Einheiten können selber gestaltet werden, ansonsten ist es seinem inoffiziellen Vorgänger sehr ähnlich.

Ehrlich gesagt, habe ich es weniger wirklich intensiv gespielt, ich finde Civilization 2 vom Spielen her besser, aber die Filmsequenzen brennen sich förmlich in das Gedächtnis ein, besonders das Intro und die "planetary datalinks". In jeder Fraktion spiegelt sich ein Wesenszug der Menschheit und alle haben in bestimmten Punkten Recht.

SMAC ist jenes Spiel, das die Facetten der Menschheit mit all ihren Extremen schön darstellt und mich immer wieder fasziniert, wie das Spiel aktuelles Zeitgeschehen vorweg nimmt.


Conflict: Freespace - The Great War (+ Teil 2) (1998, 1999)
Diese beiden Spiele sind die letzten Vertreter der klassischen Weltraumsimulationen, die punkto Grafik, Sound und Geschichte den Höhepunkt darstellen, was es bislang gegeben hat. Man spielt anfangs einen durchschnittlichen Piloten innerhalb einer grossen Flotte im Konflikt mit einer ausserirdischen Rasse. Nach einiger Zeit mischt sich eine dritte technologisch übermächtige Kraft ein, die beide Konfliktparteien zur Zusammenarbeit zwingt. Die Geschichte wird im zweiten Teil exzellent weitergeführt.

Freespace macht alles richtig: man ist Teil einer Flotte und es gibt keinen einsamen Helden, der es richten wird. Es wird ein Krieg mit all seinen Schattenseiten gezeigt, die Verzweiflung, die sich breitmacht, die Aussichtslosigkeit (und man versucht es trotzdem), die spürbare Konsequenzen der eigenen Entscheidungen im späteren Verlauf der Handlung. Das Spiel zeigt auch auf, das man trotz offensichtlicher Differenzen es notwendig ist, zusammenzuarbeiten, um überhaupt zu überleben. Oh, es hat auch Multiplayer, bis zu 16 Spieler können gleichzeitig spielen, es hat auch ein Rangsystem, Medaillen und den ganzen Schnickschnack.





Wizardry 6 + 7 (1990, 1992)
In diesem Rollenspiel steuert man eine Gruppe von sechs Helden auf der Suche nach den "kosmischen Griffel", der in einem Schloss versteckt sein soll. Das Besondere an diesem Griffel ist, daß sämtliche damit Geschriebenes real wird.

Es ist ein klassisches Hack and Slay Spiel, allerdings bietet es auch untypische Rassen und Klassen an, wie Feen, Echsenmänner und .. Furrys, sowie Ninjas, Samurais, Lords, Walküren und Alchemisten.

Wizardry 6 war eins der ersten Spiele, die ich besessen habe und mit ihm wurde ich in den Bann dieser Rollenspiele gezogen. Es hat mich monatelang im Bann gehalten, wohl auch wegen des Schwierigkeitgrades und der verschiedenen Enden, die es hat. Diese wurden auch im Nachfolger entsprechend fortgeführt, wo man einen ganzen Planeten aus Spielplatz hatte. Dort war man nicht die einzige Gruppe, die abenteuernd durch die Gegend zog, sondern es gab noch andere, die einem dann auch Gegenstände wegschnappen konnte...


The Elder Scrolls: Daggerfall (1996)
In diesem Rollenspiel war man alleine unterwegs, um im gleichnamigen Lande auf Tamriel einen Vorfall zu untersuchen, leider erleidet man Schiffbruch und muss sich vorher aus einem Dungeon kämpfen.

Dieser zweite Teil der Elder Scrolls Reihe ist immer noch mein Lieblingsteil, weil er mich mit dem Konzept der "Open World" vertraut gemacht hat, ausserdem konnte man wie in Elite nach dem Anfang ziemlich alles tun und lassen, was einem beliebte, was auch nicht vor der freien Zusammenstellung der Skills halt gemacht hat. Ja, es ist bugverseucht bis zur Unspielbarkeit, es hat trotzdem einem nicht abgehalten, viele viele Wochen und Monate darin zu verbringen.

Meine Hauptfigur war "T'Shanna the Mystic Assassin", mit der ich sogar FanFics geschrieben habe, soviel habe ich sie gemocht... mit etwas Glück findet man sogar davon was noch im Netz, aber Lesen auf eigene Gefahr...



Es gibt noch viele weitere Lieblingsspiele, aber diese haben nicht den Stellenwert, den die hier aufgeführten haben. Genauso habe ich mir die "mein erstes Spiel in einem Genre / Plattform" unterschlagen, sonst wird die Liste endlos.

Welche Spiele haben für euch eine besondere Bedeutung?

Samstag, 4. August 2012

Meinung: Trends Ladengeschäftte II

Bei uns in der Stadt ist Lagerabverkauf und ich habe mir die Zeit genommen, das Sortiment meiner einschlägigen Geschäfte durchzuschauen. Grundsätzlich lässt sich sagen, das sich der von mir beschriebene Trend weiter fortsetzt ("normale" Sachen hab ich natürlich auch angesehen und Krams gekauft, das nichts mit Spielen zu tun hat).

Inzwischen führen die Ladengeschäfte von Weltbild und Thalia keine Computerspiele mehr, auch keine Konsolenspiele. Bei ersteren gibts auch keine mehr im gedruckten Katalog.

Bei Saturn und Media Markt lässt sich eine gewisse "Frustration" feststellen, da diese offenbar auf eine neue Konsolengeneration warten, die nicht kommen wird. Dafür wird der Bereich für PC-Spiele sukzessive verkleinert, um den Konsolen mehr Platz zu machen und die Ausstellungsfläche für Spiele weicht langsam anderen Sachen,, vor allem kleine Notebooks und Tablets bekommen deutlich mehr Fläche. Bei den Konsolen bekommt Nintendo für sich alleine etwas mehr als die Hälfte der Stellfläche, der Rest teilt sich Sony und Microsoft.

Wie immer werden bis zum Erbrechen die gleichen Sachen in der Grabbelkiste (PC: 3 - 10 Euro, Konsole: ab 20 Euro) angeboten. Schade.

Libro hat nach wie vor gleich viel Ausstellungsfläche für Spiele, allerdings merkt man die lieblose Gestaltung an und weiss auch nicht mehr so recht mit der Verkaufsfläche anzufangen. Im einen Eck befinden sich zwar die Computerspiele versammelt, aber ansonsten gibts bis hinten immer wieder mit Unterbrechungen Konsolenkrams, wobei der Hauptaugenmerk bei Sony (genauer gesagt PS3) liegt, wo sich dann Nintendo und Microsoft jeweils ein Regal teilen.


Das Preisniveau von Konsolentitel finde ich immer noch generell um ungefähr 10-15 Euro zu hoch, da kann ich nicht viel mehr dazu sagen, als das ich zum Neukauf von Konsolentitel sehr genau überlege, ob es mir das Geld wert ist. Die "Grabbelkiste" bewegt sich da von 13 Euro aufwärts und bekanntere Reihen wie Mario sind niemals in dort und sind auch meist 5-10 Euro teurer als die anderen Spiele. So wollte ich "Mickey Epic" fürs Archiv kaufen (habe noch keine Wii), aber 20 Euro aus der Grabbelkiste ist mir zuviel. Vermutlich werde ich mir eine Wii U kaufen, sobald die im Preis erträglich ist und eine Version, die die alten Wii-Spiele auch abspielen kann.

Bei den angebotenen PC-Titeln gibt es kaum noch "normal" angebotene Spiele, neben Blockbuster und der Grabbelkiste/Billigreihen (Green Pepper, EA Classics, Rondomedia, Purple Hills etc) fast nur noch Casualtitel und Clients mit Spielzeit/Extras für Onlinespiele, wo in meinen Augen das physische Material wirklich nur Abfallerzeugung ist... Hier und da stechen auch Indietitel hervor, die neben einen fairen Preis auch liebevoll verpackt sind, heute wars "Tiny and Big: Grandpa's Leftovers" (Spiel kenn ich nicht, aber ich weiss es ist ein Indietitel).

Schade darum, die Zeit der physischen Medien für PC-Spiele ist wohl bald endgültig vorbei.

Dienstag, 17. Juli 2012

Meinung: Naja

Das musste schon kommen.... ich hab da irgendwie eine Aversion gegen Blogs. Es ist ja nicht das Erste, sondern Anlauf 3 oder 4. Was mich an Blogs stört?

Vor allem das Layout, daß man nur in einem gewissen Rahmen bei den Bloghostprovidern ändern kann und mich stört die Aufteilung in dicken fetten Titel und darunter die Aufteilung in ein oder zwei Spalten, wo dann jeweils wieder dickest Platz verschwendet wird für fluffiges .. Nichts.

Die Homepages bei Google sind leider auch nicht der Bringer, dort verzieren ebenfalls einige Leichen, das Web.

Letztlich finde ich diese ganzen "Social"geschichten ungut, auch daß die Webseite ohne JavaScript nicht funktionieren und x Trackingmist drinnen ist.

Nun. bis auf weiteres.

Freitag, 22. Juni 2012

Meinung: Re: Die Geister, die ich rief

Eine Antwort, auf SeniorGamers Artikel mit den gleichen Inhalt. Bitte dort Kommentare absetzen, danke.
Vorneweg: Mir ists auch schon seit längeren Leid, daß Diablo 3 das Dauerthema hier ist, auch wenn ich eher pro Blizzard bin. Die Sache lässt sich wie - wie so vieles - nicht mit "Blizzard Böse Incarnate - Spieler reinste Unschuldsengel" abtun, da gönnen sich beide Seiten kaum was.
Man kann nur hoffen – wie Harrzach meinte – das die Firma vielleicht zu Sinnen kommt und eine Neuauflage des Spiels ohne Auktionshaus und mit einen optionalen Offlinemodus macht. Eine Variante wäre auch, das Auktionshaus optional zu machen und den Gegenstandstransfer von Figuren von AH-Figuren zu Nicht-AH-Figuren auch technisch zu verhindern, so wie es bei Hardcore ist.
Ich denke eher, daß Blizzard mit den Auktionshaus und den Echtgeldauktionshaus die Gier und die kriminelle Energien, die Spieler entwickeln können, unterschätzt hat und nicht mehr aus den schlechten Nachrichten rauskommt und der Ruf von Blizzard ist diesmal wirklich auf einen Tiefpunkt und hoffentlich haben das die Entscheider auch mitbekommen. Leider wird sich daran wohl nicht viel ändern, solange es sich noch rechnet und man erschöpft lieber erst die üblichen Stopfmethoden, bevor man wirklich die Reissleine zieht.
Schade um das Spiel, aber langsam entwickelt sich das wirklich zu einen bösartigen Strudel, den aber Blizzard UND die Spielerschaft zu verantworten hat.

Dienstag, 19. Juni 2012

Meinung: Die Zukunft ist online … und sie ist bereits angekommen

Der Sommerschlussverkauf hat bereits angefangen, so auch die diversen Geschäfte, die ihr Lager entleeren und größere Grabbelkisten mit preisreduzierter Ware anbieten. So war ich heute trotz der Hitze länger einkaufen und habe nach Schnäppchen Ausschau gehalten (nicht nur Spielkrams). Unterm Strich gab es eine Sony 8 MB (nicht GB) Memorycard für die PS2 für halben Preis, aber das ist nicht jetzt Thema.
Ich habe mir auch das reguläre Angebot an Spielsoftware für diverse Plattformen angesehen und es wird von jedem Mal immer schwerer, Sachen zu finden, die auch ihren Preis wert sind. So finden sich mehrere Trends und Beobachtungen, die ich kurz beschreibe.

“Nischenspiele” sind kaum zu finden.

Abseits des breiten Massengeschmacks (Sportspiele, Prügelspiele, Schießspiele, Action, Musikspiele, etablierte zugkräftige Marken) finden sich kaum noch Titel, die als Datenträger verkauft werden, die man nicht bestellen muss. So wird man kaum “echte” Rollenspiele, Strategiespiele, Adventures oder Ballerspiele im Einzelhandel noch finden.
Dafür gibt es interessanterweise hier und da verschiedene Titel, die man zu den “Indies” zählen kann, im Regal finden, meist aber nur die bekannteren Titel, wie Braid, Limbo oder Trine.

Einzug der Casualspiele und Onlinespiele

Die sogenannten Casualspiele drängen mit Macht in die Regal, vor allem die Wimmelbildspiele, die gerne auch als Abenteuerspiele verkauft werden (was sie nicht sind). Genauso wird man die Match 3 und Zeitmanagementgeschichten finden. Mehr als für einen Happen zwischendurch sind sie leider nicht und zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie sehr seicht sind. Profit wird mit Masse und günstigen Preis gemacht, auch wenn die “hochwertigeren” gerne bis zu 20 Euro verkauft werden, im Schnitt kosten sie aber 10 Euro, die älteren 6 oder 7.
Daneben gibt es diverse Onlinespiele kartoniert, die für bis zu vollen Spielpreis nur den Client oder einen Zugangscode zum Browserspiel(!) bieten. Die Clients können aber auch so von der Webseite geholt werden und sind in der Regel auf aktuellen Stand. Damit die (dummen) Kunden dennoch zugreifen, wird groß auf der Verpackung mit exklusiven Vorteilen, Spielzeit oder virtuellen Gegenständen geworben, die dann Vorteile verschaffen. Oft wird dem Spieler auch das Geld zusätzlich aus der Tasche gezogen, indem man dann im Spiel zusätzlich Gegenstände oder Zusatzpakete kaufen muss, um überhaupt mit anderen mithalten zu können. Bestes Beispiel ist Ages of Empires Online, ein großer Nepp in meinen Augen.

Spielverpackungen enthalten außer Luft eigentlich gar nichts mehr.

Neben den veralteten Clients für Onlinespiele kauft man auch oft nur noch einen Zugangscode für Steam, Origin oder eine ähnliche Maßnahme. Die inkludierte DVD enthält meistens nicht mal mehr ein richtiges Installationsprogramm, sondern ein Backup einer Installation, die dann oft ein Onlineupdate nach der Ankettung an ein Useraccount auslöst. Das Handbuch liegt dabei nur noch im PDF-Format bei oder ist gekürzt. Wieso sollte ich dann noch so was kaufen, wenn das Spiel sowieso downgeloadet wird und es keine offizielle “Offlineversion” gibt?
Bestimmte TItel werden im Handel auch als “Vorverkauf” für 10 Euro verkauft, die wo man sich dann das Geld entsprechend gutschreiben lassen kann, sobald es rauskommt.. Naja. Beispiel wäre Deus Ex Human Revolution.
Die Sammlereditionen haben neben den höheren Kosten meistens fragwürdige Geschichten dabei, meistens Plastikfiguren, ein hutzeliges “Artbook” und einen Soundtrack. Wer sowas mag.

Recycling alter Schinken und Resteverwertung von Jowood und THQ.

Die Spiele von THQ und Jowood werden gerne bis zum Erbrechen neu aufgelegt, obwohl es die letztere Firma schon liquidiert wurde. Wie war das mit dem toten Pferd? Immerhin, wer noch nicht den Verkehrsgigant, Gothic, Die Gilde oder Spellforce noch nicht hat, kann immer noch zuschlagen…
Ansonsten wird Jagged Alliance, die Agatha-Christie-Spiele und ähnliches gerne mal wieder recyclet.

Traurig wie es ist, aber von aktuellen Spielen ist der Anreiz, diese zu sammeln und als greifbare Objekte daheim einen schönen Platz zu geben, verschwindend gering geworden. Ohne richtigen Inhalt kann ich mir auch leere Hüllen ins Regal stellen, wenn diese Spiele nicht mal den Datenträger wert sind, auf dem sie gespeichert worden sind. Auf diesen ist ohnehin meist nur noch ein Backup vom Onlineservice gespeichert und ohne diesen Service (Steam, Origin, etc) kann man genauso das Spiel in den Ofen schieben…
Ausnahmen gibt es immer wieder, wie zum Beispiel die Spiele von Blizzard. Diese sind zwar auch alle inzwischen angekettet, aber die Qualität der Beigaben schlägt alle andere. Da ist immer eine gute Making-Of DVD/BluRay(!) dabei, eine Soundtrack CD, ein Mauspad und andres.