Im Internet gibt es haufenweise "Top 10 von Irgendwas" und ich bin eigentlich weniger ein Freund dieser, da meistens man bereits weiss, welche Titel erscheinen werden, besonders wenn es sich um die Top 10 Nintendo Spiele (als Beispiel) handelt. Da sind sicher Mario, Metroid, Zelda, Pokémon in einer Variante dabei, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Final Fantasy, Mega Man oder Castlevania.
Es ist immer wieder faszinierend, wie viele Leute einen gleichen Kanon von Spielen mögen, was das Ganze etwas langweilig macht. Ich war zwar während der Hochzeit der klassischen Konsolen im richtigen Alter, aber bis auf einen Gameboy hatte ich eigentlich nichts, deswegen sieht das bei mir etwas anders aus. Dazu kommt noch, daß ich lieber am PC gebastelt und gespielt habe und selbst da teile ich nicht wirklich den Massengeschmack.
In der folgenden Liste sind jene aufgereiht, die eine besondere Bedeutung für mich haben und mich sehr bewegt haben:
Sid Meier's Alpha Centauri (+ Alien Crossfire) (1999)
Das Strategiespiel ist die logische Fortsetzung von Civilization 2, wo sieben Fraktionen (Grundspiel) sich ideologisch gegenüberstehen. Es hat ein 3D-Terrain und die Einheiten können selber gestaltet werden, ansonsten ist es seinem inoffiziellen Vorgänger sehr ähnlich.
Ehrlich gesagt, habe ich es weniger wirklich intensiv gespielt, ich finde Civilization 2 vom Spielen her besser, aber die Filmsequenzen brennen sich förmlich in das Gedächtnis ein, besonders das Intro und die "planetary datalinks". In jeder Fraktion spiegelt sich ein Wesenszug der Menschheit und alle haben in bestimmten Punkten Recht.
SMAC ist jenes Spiel, das die Facetten der Menschheit mit all ihren Extremen schön darstellt und mich immer wieder fasziniert, wie das Spiel aktuelles Zeitgeschehen vorweg nimmt.
Conflict: Freespace - The Great War (+ Teil 2) (1998, 1999)
Diese beiden Spiele sind die letzten Vertreter der klassischen Weltraumsimulationen, die punkto Grafik, Sound und Geschichte den Höhepunkt darstellen, was es bislang gegeben hat. Man spielt anfangs einen durchschnittlichen Piloten innerhalb einer grossen Flotte im Konflikt mit einer ausserirdischen Rasse. Nach einiger Zeit mischt sich eine dritte technologisch übermächtige Kraft ein, die beide Konfliktparteien zur Zusammenarbeit zwingt. Die Geschichte wird im zweiten Teil exzellent weitergeführt.
Freespace macht alles richtig: man ist Teil einer Flotte und es gibt keinen einsamen Helden, der es richten wird. Es wird ein Krieg mit all seinen Schattenseiten gezeigt, die Verzweiflung, die sich breitmacht, die Aussichtslosigkeit (und man versucht es trotzdem), die spürbare Konsequenzen der eigenen Entscheidungen im späteren Verlauf der Handlung. Das Spiel zeigt auch auf, das man trotz offensichtlicher Differenzen es notwendig ist, zusammenzuarbeiten, um überhaupt zu überleben. Oh, es hat auch Multiplayer, bis zu 16 Spieler können gleichzeitig spielen, es hat auch ein Rangsystem, Medaillen und den ganzen Schnickschnack.
Wizardry 6 + 7 (1990, 1992)
In diesem Rollenspiel steuert man eine Gruppe von sechs Helden auf der Suche nach den "kosmischen Griffel", der in einem Schloss versteckt sein soll. Das Besondere an diesem Griffel ist, daß sämtliche damit Geschriebenes real wird.
Es ist ein klassisches Hack and Slay Spiel, allerdings bietet es auch untypische Rassen und Klassen an, wie Feen, Echsenmänner und .. Furrys, sowie Ninjas, Samurais, Lords, Walküren und Alchemisten.
Wizardry 6 war eins der ersten Spiele, die ich besessen habe und mit ihm wurde ich in den Bann dieser Rollenspiele gezogen. Es hat mich monatelang im Bann gehalten, wohl auch wegen des Schwierigkeitgrades und der verschiedenen Enden, die es hat. Diese wurden auch im Nachfolger entsprechend fortgeführt, wo man einen ganzen Planeten aus Spielplatz hatte. Dort war man nicht die einzige Gruppe, die abenteuernd durch die Gegend zog, sondern es gab noch andere, die einem dann auch Gegenstände wegschnappen konnte...
The Elder Scrolls: Daggerfall (1996)
In diesem Rollenspiel war man alleine unterwegs, um im gleichnamigen Lande auf Tamriel einen Vorfall zu untersuchen, leider erleidet man Schiffbruch und muss sich vorher aus einem Dungeon kämpfen.
Dieser zweite Teil der Elder Scrolls Reihe ist immer noch mein Lieblingsteil, weil er mich mit dem Konzept der "Open World" vertraut gemacht hat, ausserdem konnte man wie in Elite nach dem Anfang ziemlich alles tun und lassen, was einem beliebte, was auch nicht vor der freien Zusammenstellung der Skills halt gemacht hat. Ja, es ist bugverseucht bis zur Unspielbarkeit, es hat trotzdem einem nicht abgehalten, viele viele Wochen und Monate darin zu verbringen.
Meine Hauptfigur war "T'Shanna the Mystic Assassin", mit der ich sogar FanFics geschrieben habe, soviel habe ich sie gemocht... mit etwas Glück findet man sogar davon was noch im Netz, aber Lesen auf eigene Gefahr...
Es gibt noch viele weitere Lieblingsspiele, aber diese haben nicht den Stellenwert, den die hier aufgeführten haben. Genauso habe ich mir die "mein erstes Spiel in einem Genre / Plattform" unterschlagen, sonst wird die Liste endlos.
Welche Spiele haben für euch eine besondere Bedeutung?
Samstag, 11. August 2012
Freitag, 10. August 2012
Quiz: Rares Retro Raten I
Eine neue Rubrik, um vielleicht etwas Spass hier zu bringen: Hier werde ich immer wieder Screenshots von alten Spielen posten, die erraten werden müssen.
Den Anfang macht gleich ein Crossover von "Alte Animalische Anime Anschauen" um mit der Regel zu brechen:
Fragen:
1. Welche Anime ist das?
2. Welche Konsolen werden hier gezeigt?
Den Anfang macht gleich ein Crossover von "Alte Animalische Anime Anschauen" um mit der Regel zu brechen:
Fragen:
1. Welche Anime ist das?
2. Welche Konsolen werden hier gezeigt?
Labels:
quiz
Samstag, 4. August 2012
Meinung: Trends Ladengeschäftte II
Bei uns in der Stadt ist Lagerabverkauf und ich habe mir die Zeit genommen, das Sortiment meiner einschlägigen Geschäfte durchzuschauen. Grundsätzlich lässt sich sagen, das sich der von mir beschriebene Trend weiter fortsetzt ("normale" Sachen hab ich natürlich auch angesehen und Krams gekauft, das nichts mit Spielen zu tun hat).
Inzwischen führen die Ladengeschäfte von Weltbild und Thalia keine Computerspiele mehr, auch keine Konsolenspiele. Bei ersteren gibts auch keine mehr im gedruckten Katalog.
Bei Saturn und Media Markt lässt sich eine gewisse "Frustration" feststellen, da diese offenbar auf eine neue Konsolengeneration warten, die nicht kommen wird. Dafür wird der Bereich für PC-Spiele sukzessive verkleinert, um den Konsolen mehr Platz zu machen und die Ausstellungsfläche für Spiele weicht langsam anderen Sachen,, vor allem kleine Notebooks und Tablets bekommen deutlich mehr Fläche. Bei den Konsolen bekommt Nintendo für sich alleine etwas mehr als die Hälfte der Stellfläche, der Rest teilt sich Sony und Microsoft.
Wie immer werden bis zum Erbrechen die gleichen Sachen in der Grabbelkiste (PC: 3 - 10 Euro, Konsole: ab 20 Euro) angeboten. Schade.
Libro hat nach wie vor gleich viel Ausstellungsfläche für Spiele, allerdings merkt man die lieblose Gestaltung an und weiss auch nicht mehr so recht mit der Verkaufsfläche anzufangen. Im einen Eck befinden sich zwar die Computerspiele versammelt, aber ansonsten gibts bis hinten immer wieder mit Unterbrechungen Konsolenkrams, wobei der Hauptaugenmerk bei Sony (genauer gesagt PS3) liegt, wo sich dann Nintendo und Microsoft jeweils ein Regal teilen.
Das Preisniveau von Konsolentitel finde ich immer noch generell um ungefähr 10-15 Euro zu hoch, da kann ich nicht viel mehr dazu sagen, als das ich zum Neukauf von Konsolentitel sehr genau überlege, ob es mir das Geld wert ist. Die "Grabbelkiste" bewegt sich da von 13 Euro aufwärts und bekanntere Reihen wie Mario sind niemals in dort und sind auch meist 5-10 Euro teurer als die anderen Spiele. So wollte ich "Mickey Epic" fürs Archiv kaufen (habe noch keine Wii), aber 20 Euro aus der Grabbelkiste ist mir zuviel. Vermutlich werde ich mir eine Wii U kaufen, sobald die im Preis erträglich ist und eine Version, die die alten Wii-Spiele auch abspielen kann.
Bei den angebotenen PC-Titeln gibt es kaum noch "normal" angebotene Spiele, neben Blockbuster und der Grabbelkiste/Billigreihen (Green Pepper, EA Classics, Rondomedia, Purple Hills etc) fast nur noch Casualtitel und Clients mit Spielzeit/Extras für Onlinespiele, wo in meinen Augen das physische Material wirklich nur Abfallerzeugung ist... Hier und da stechen auch Indietitel hervor, die neben einen fairen Preis auch liebevoll verpackt sind, heute wars "Tiny and Big: Grandpa's Leftovers" (Spiel kenn ich nicht, aber ich weiss es ist ein Indietitel).
Schade darum, die Zeit der physischen Medien für PC-Spiele ist wohl bald endgültig vorbei.
Inzwischen führen die Ladengeschäfte von Weltbild und Thalia keine Computerspiele mehr, auch keine Konsolenspiele. Bei ersteren gibts auch keine mehr im gedruckten Katalog.
Bei Saturn und Media Markt lässt sich eine gewisse "Frustration" feststellen, da diese offenbar auf eine neue Konsolengeneration warten, die nicht kommen wird. Dafür wird der Bereich für PC-Spiele sukzessive verkleinert, um den Konsolen mehr Platz zu machen und die Ausstellungsfläche für Spiele weicht langsam anderen Sachen,, vor allem kleine Notebooks und Tablets bekommen deutlich mehr Fläche. Bei den Konsolen bekommt Nintendo für sich alleine etwas mehr als die Hälfte der Stellfläche, der Rest teilt sich Sony und Microsoft.
Wie immer werden bis zum Erbrechen die gleichen Sachen in der Grabbelkiste (PC: 3 - 10 Euro, Konsole: ab 20 Euro) angeboten. Schade.
Libro hat nach wie vor gleich viel Ausstellungsfläche für Spiele, allerdings merkt man die lieblose Gestaltung an und weiss auch nicht mehr so recht mit der Verkaufsfläche anzufangen. Im einen Eck befinden sich zwar die Computerspiele versammelt, aber ansonsten gibts bis hinten immer wieder mit Unterbrechungen Konsolenkrams, wobei der Hauptaugenmerk bei Sony (genauer gesagt PS3) liegt, wo sich dann Nintendo und Microsoft jeweils ein Regal teilen.
Das Preisniveau von Konsolentitel finde ich immer noch generell um ungefähr 10-15 Euro zu hoch, da kann ich nicht viel mehr dazu sagen, als das ich zum Neukauf von Konsolentitel sehr genau überlege, ob es mir das Geld wert ist. Die "Grabbelkiste" bewegt sich da von 13 Euro aufwärts und bekanntere Reihen wie Mario sind niemals in dort und sind auch meist 5-10 Euro teurer als die anderen Spiele. So wollte ich "Mickey Epic" fürs Archiv kaufen (habe noch keine Wii), aber 20 Euro aus der Grabbelkiste ist mir zuviel. Vermutlich werde ich mir eine Wii U kaufen, sobald die im Preis erträglich ist und eine Version, die die alten Wii-Spiele auch abspielen kann.
Bei den angebotenen PC-Titeln gibt es kaum noch "normal" angebotene Spiele, neben Blockbuster und der Grabbelkiste/Billigreihen (Green Pepper, EA Classics, Rondomedia, Purple Hills etc) fast nur noch Casualtitel und Clients mit Spielzeit/Extras für Onlinespiele, wo in meinen Augen das physische Material wirklich nur Abfallerzeugung ist... Hier und da stechen auch Indietitel hervor, die neben einen fairen Preis auch liebevoll verpackt sind, heute wars "Tiny and Big: Grandpa's Leftovers" (Spiel kenn ich nicht, aber ich weiss es ist ein Indietitel).
Schade darum, die Zeit der physischen Medien für PC-Spiele ist wohl bald endgültig vorbei.
Freitag, 20. Juli 2012
Review: The Walking Dead Episode 2
Ich bin gerade mit der Episode fertig und hier gibt es ein Kurzreview, Grafik und Präsentation ist die gleiche wie der erste Teil.
Geschichte. Die zweite Episode setzt direkt weiter die Geschichte fort und langsam geht der Gruppe das Essen aus, leider nicht die Streitigkeiten. Als Lee und Mark im Wald nach Essen jagen gehen, stolpern sie über einen Lehrer in einer Bärenfalle mit zwei Schüler. Danach kommt jemand von einer nahegelegenen Farm vorbei, der etwas Benzin für seine Generatoren braucht. Dieser lädt die Gruppe zum Essen ein, was diese nur zu gerne annehmen. Aber nicht alles ist so, wie es auf den Bauernhof zu sein scheint.
Meinung. Die Geschichte wird spannend weitergeführt, nur gibt es leichten Abzug weil bei einer Actionsequenz nicht ganz klar war, was gedrückt oder angeklickt werden soll. Das hat auch einige Tode verschuldet.
Ausserdem ist mir aufgefallen, daß es keine Speicherstände im üblichen Sinn gibt, es wird nur zwischendurch gespeichert, wo man dann auch "zurückspulen" kann. Etwas ärgerlich ja.
Bin auch gespannt, wie es weiter geht, nur finde ich es etwas unrealistisch, daß man nicht beginnt, nach Essen zu suchen, sondern man hängt halt herum und wartet..
Übersicht
Episode 1
Episode 2
Episode 3
Geschichte. Die zweite Episode setzt direkt weiter die Geschichte fort und langsam geht der Gruppe das Essen aus, leider nicht die Streitigkeiten. Als Lee und Mark im Wald nach Essen jagen gehen, stolpern sie über einen Lehrer in einer Bärenfalle mit zwei Schüler. Danach kommt jemand von einer nahegelegenen Farm vorbei, der etwas Benzin für seine Generatoren braucht. Dieser lädt die Gruppe zum Essen ein, was diese nur zu gerne annehmen. Aber nicht alles ist so, wie es auf den Bauernhof zu sein scheint.
Meinung. Die Geschichte wird spannend weitergeführt, nur gibt es leichten Abzug weil bei einer Actionsequenz nicht ganz klar war, was gedrückt oder angeklickt werden soll. Das hat auch einige Tode verschuldet.
Ausserdem ist mir aufgefallen, daß es keine Speicherstände im üblichen Sinn gibt, es wird nur zwischendurch gespeichert, wo man dann auch "zurückspulen" kann. Etwas ärgerlich ja.
Bin auch gespannt, wie es weiter geht, nur finde ich es etwas unrealistisch, daß man nicht beginnt, nach Essen zu suchen, sondern man hängt halt herum und wartet..
Übersicht
Episode 1
Episode 2
Episode 3
Donnerstag, 19. Juli 2012
Review: The Walking Dead Episode 1
Nach dem Spielen der erste Episode von Walking Dead hab ich mich dazu genötigt gefühlt, doch ein Review zu schreiben, es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Allgemeines. "Walking Dead" ist neue Abenteuerspiel zum gleichnamigen Comic im Episodenformat von Telltale und setzt einen halbwegs modernen Rechner voraus und kann entweder direkt von Hersteller oder Steam bezogen werden. Man kauft das gesamte Spiel mit allen Episoden, allerdings sind noch nicht alle erschienen.
Das Spiel ist definitv nichts für Minderjährige, es geht darin recht brutal zu.
In diesem Review wird die erste Episode vorgestellt.
Geschichte. In "Walking Dead" spielt man einen Sträfling, der gerade mit einen Polizisten zu seiner Strafanstalt unterwegs ist, wo das Auto einen Passanten auf der Straße umfährt und das Auto über die Böschung kippt. Als Lee (sein Name) wieder zu sich kommt, entwickelt alles sich zu einem Alptraum, wo er von dem gestorbenen Polizisten angefallen wird und einer Zombiehorde knapp in ein Haus entkommt, wo er auf ein junges Mädchen stösst. Gemeinsam schlagen sie sich verstört durch, um ihre Eltern zu finden...
Präsentation. Das Spiel wird in comichafter Grafik dargestellt, wobei man selber immer recht nahe an der eigenen Spielfigur ist und es den Eindruck vermitteln möchte, daß es ein Teil einer Filmserie ist. Das gelingt auch durch entsprechende Schnitte und Einrahmung des Geschehens, wie die Anzeige der Credits und auch eine Vorschau auf die nächste folgende Episode. Musik, Soundeffekte und Sprache sind ohne Fehl und Tadel.
Spiel und Steuerung. Man steuert Lee mit der Tastatur und der Maus, wobei man erstere für das Herumlaufen und Quicktime-Events (leider) nutzt und die letztere fürs Zielen und Absuchen der Hotspots benutzt. Da es nicht dezidierte Aktionssymbole oder Ähnliches wie bei traditionellen Adventures gibt, werden sämtliche Optionen am Hotspot als Symbole dargestellt, die über das Scrollen des Mausrades aktiviert werden. Meistens kann man hier das Objekt betrachten, mit den Personen sprechen oder aber auch Aktionen mit Gegenständen im Inventar auslösen. Das Inventar wird als Symbole am Rand angezeigt und meistens hat man da nur zwei bis drei Gegenstände, die auch bald benutzt werden.
Das Spiel läuft relativ linear ab und der Fokus des Spiels liegt in der Interaktion mit den anderen Überlebenden. Es gibt zwar Kombinationsaufgaben, aber diese sind eher im Hintergrund und ohne wirklich großen Aufwand lösbar. Diese Episode habe ich nach ungefähr 2 bis 3 Stunden durchgespielt, hochgerechnet wird man mit allen Episoden ungefähr 10-12 Stunden beschäftigt sein.
Meinung."Walking Dead" ist eine solide Unterhaltung für Erwachsene, die gerne mal Zombieland aus einer direkteren Perspektive erleben wollen und dabei relativ wenig aktiveren Aufwand betreiben möchten. Telltale hat nach den Flop mit Jurassic Park wieder mehr Elemente aus Adventures in diesen interaktiven Film eingebaut und eine gute Mischung gefunden. Wer ein richtiges Adventure erwartet, ist hier falsch, so etwas wird man von der Firma leider nicht mehr erwarten können.
Kaufen? Ja, wenn man auf Zombies steht oder ein Fan der Serie ist. Andernfalls bekommt man über ein Let's Play Walking Dead das Gleiche auch umsonst.
Episode 1
Episode 2
Episode 3
Allgemeines. "Walking Dead" ist neue Abenteuerspiel zum gleichnamigen Comic im Episodenformat von Telltale und setzt einen halbwegs modernen Rechner voraus und kann entweder direkt von Hersteller oder Steam bezogen werden. Man kauft das gesamte Spiel mit allen Episoden, allerdings sind noch nicht alle erschienen.
Das Spiel ist definitv nichts für Minderjährige, es geht darin recht brutal zu.
In diesem Review wird die erste Episode vorgestellt.
Geschichte. In "Walking Dead" spielt man einen Sträfling, der gerade mit einen Polizisten zu seiner Strafanstalt unterwegs ist, wo das Auto einen Passanten auf der Straße umfährt und das Auto über die Böschung kippt. Als Lee (sein Name) wieder zu sich kommt, entwickelt alles sich zu einem Alptraum, wo er von dem gestorbenen Polizisten angefallen wird und einer Zombiehorde knapp in ein Haus entkommt, wo er auf ein junges Mädchen stösst. Gemeinsam schlagen sie sich verstört durch, um ihre Eltern zu finden...
Präsentation. Das Spiel wird in comichafter Grafik dargestellt, wobei man selber immer recht nahe an der eigenen Spielfigur ist und es den Eindruck vermitteln möchte, daß es ein Teil einer Filmserie ist. Das gelingt auch durch entsprechende Schnitte und Einrahmung des Geschehens, wie die Anzeige der Credits und auch eine Vorschau auf die nächste folgende Episode. Musik, Soundeffekte und Sprache sind ohne Fehl und Tadel.
Spiel und Steuerung. Man steuert Lee mit der Tastatur und der Maus, wobei man erstere für das Herumlaufen und Quicktime-Events (leider) nutzt und die letztere fürs Zielen und Absuchen der Hotspots benutzt. Da es nicht dezidierte Aktionssymbole oder Ähnliches wie bei traditionellen Adventures gibt, werden sämtliche Optionen am Hotspot als Symbole dargestellt, die über das Scrollen des Mausrades aktiviert werden. Meistens kann man hier das Objekt betrachten, mit den Personen sprechen oder aber auch Aktionen mit Gegenständen im Inventar auslösen. Das Inventar wird als Symbole am Rand angezeigt und meistens hat man da nur zwei bis drei Gegenstände, die auch bald benutzt werden.
Das Spiel läuft relativ linear ab und der Fokus des Spiels liegt in der Interaktion mit den anderen Überlebenden. Es gibt zwar Kombinationsaufgaben, aber diese sind eher im Hintergrund und ohne wirklich großen Aufwand lösbar. Diese Episode habe ich nach ungefähr 2 bis 3 Stunden durchgespielt, hochgerechnet wird man mit allen Episoden ungefähr 10-12 Stunden beschäftigt sein.
Meinung."Walking Dead" ist eine solide Unterhaltung für Erwachsene, die gerne mal Zombieland aus einer direkteren Perspektive erleben wollen und dabei relativ wenig aktiveren Aufwand betreiben möchten. Telltale hat nach den Flop mit Jurassic Park wieder mehr Elemente aus Adventures in diesen interaktiven Film eingebaut und eine gute Mischung gefunden. Wer ein richtiges Adventure erwartet, ist hier falsch, so etwas wird man von der Firma leider nicht mehr erwarten können.
Kaufen? Ja, wenn man auf Zombies steht oder ein Fan der Serie ist. Andernfalls bekommt man über ein Let's Play Walking Dead das Gleiche auch umsonst.
Episode 1
Episode 2
Episode 3
Abonnieren
Posts (Atom)
